Verkaufen ist Emotion, ist Drama, Baby, Drama

Über nichts kann man sich so leicht täuschen wie über sich selbst:Verkaufen ist Emotion, Drama, Baby, Drama

„Dachte ich gestern noch bei unseren beschaulichen Videonachmittag: „Wenn das so weiter geht, bist’e ja zu Fuß noch schneller!“, da denke ich heute plötzlich: „Muss der so rasen?“, und mit „der“ meine ich natürlich Tobias.“

Sieben Handouts und eines wie das andere so voll gepfropft mit Erklärungen und Begriffen, dass mir beim kurzen hinschauen schon schwindlig wird.

„Das kann ja heiter werden“, denke ich und stolpere schon mal über den Begriff: Handout.

 

Was ist eigentlich ein Handout?

Ich schlage nach und komme zu der Erkenntnis, dass man es im dumm-dödel-deutschen Mecklenburg vermutlich „Arbeitsblatt“ oder „Merkblatt“ nennen würde. Also, ein Arbeitsblatt zum merken oder ein Merkblatt zum arbeiten. Und das gleich sieben Mal und jedes so konzentriert, als hätte man einen ganzen Ochsen in einen Brühwürfel reinkriegen müssen.

Aber es hilft ja nix, wenn wir der Konkurrenz nicht das Feld überlassen wollen, müssen wir im Zeitraffer durch dieses fremdländisch anmutenden Gebiet, durch diese sieben Kontinente der Hypnotic-Mind-Welt.

 

1. Handout: CommitmentsCommitments

Das einzige, was mich an diesem Handout nicht aufregt, ist die Überschrift. Natürlich regt die mich auch auf, aber nicht so wie der Rest. Die Überschrift bedeutet so etwas wie ‚öffentliche Bekundung des Kunden zu einem Produkt’ und der Rest, die gefühlte Sissifus-Arbeit ihn dazu zu kriegen.

In sieben unterschiedlichen Kategorien wird exakt aufgeführt, was Sie tun müssen, damit der Kunde mehr und mehr mit Ihrem Produkt liebäugelt und schließlich eine dauerhafte Liebesbeziehung zu ihm aufbaut. Hat er die einmal, wird er nicht nur beim Produkt sondern auch bei Ihnen bleiben, wegen der Zufriedenheit, wegen der Loyalität, aber auch wegen der Gewohnheit und der Bequemlichkeit.

Den Kunden

– bitten, er möge einen Kommentar zu meinem Produkt abgeben

– bitten, mir zu sagen, welche Erwartungen er an das Produkt hat

– noch einmal zu Neuverhandlungen einzuladen

– mit Boni zu verwöhnen

– mit nützlichen Informationen oder hilfreiche Tutorials zu versorgen

– vor Augen führen, was Experten über das Produkt sagen

– und vieles, vieles mehr

 

stellt für mich die Folterliste zur Selbstkasteiung dar. Ich mag diese Arbeit nicht, weil ich mir dabei albern vorkomme. Aber wie albern ich mich finde, wenn ich sie nicht mache und dann meine Verkäufe anschaue, möchte ich ihnen jetzt lieber nicht verraten.

 

Fazit:

Ja, diese Commitments sind notwendig, ja, diese Commitments gehören in ein erfolgreiches Marketingkonzept und ja, selbst ich arbeite daran, sie noch besser einzusetzen.

Die Arbeit mag lästig sein, aber man muss sie einfach tun. Tun, nicht allzu viel darüber nachdenken und froh sein, dass man die Anweisungen dazu, auf eine so schlichte und nachvollziehbare Art wie hier vorgesetzt bekommt.

 

2. Handout: ShortcutsSheriff - Shortcuts

Wenn ich meinen kanadischen Business Freund fragen würde, was sind Shortcuts, dann würde er in seinem breitem Englisch antworten: „Das sind Black-Hat-Methoden im Internet Marketing Business, die du meiden solltest.“ Fragte ich Oma, würde sie diesen Begriff glatt mit den Straßen gleichsetzen, auf denen sie fährt, wenn sie dem Sheriff nicht begegnen will.

Ich frage aber beide nicht, und deshalb sind wir unter uns. Hier können wir darunter verstehen, was wir wollen, Hauptsache es ist mindestens genau so geheimnisvoll und aufregend wie die Shortcuts jenseits des großen Teichs.

Und das sind sie. Denn sie sind die Marketing Antwort auf die 28 Effekte der Voodoo Map.

Erinnern Sie sich an den Andorra-Effekt im vorherigen Beitrag? Da ging es darum, dass einer letztlich das macht, was er auf subtile Weise von der Gesellschaft eingetrichtert bekommt. Das bedeutet in die Marketing-Sprache übersetzt:

 

„Wissen meine Kunden, wie gut andere Kunden meine Produkte finden?“

 

Und wie man das marketing-technisch in eine Aktion umsetzt, steht dann als Shortcut darunter und gleich dahinter, wo es am besten zur Anwendung kommt:

 

„(Shortcut: Positive Testimonials verbreiten | Anwendung: Text, Video)“

 

In einer mit Sternchen versehen Erklärung steht am Ende der Aufzählungs-Liste, was wir unter einem Shortcut zu verstehen haben: „Shortcut ist die Quintessenz des entsprechenden Effektes im Sinne des Marketings.“

Alle 28 Effekte sind in zwei Spalten untereinander aufgelistet und jedem Effekt wird sein marketing-technisches Äquivalent als Shortcut zugeordnet. Den Shortcut sollte man sich merken, den wissenschaftlichen Hintergrund – der in den Effekten beschrieben wird – kann man getrost wieder vergessen.

Dieses Handout dient als Checkliste für Ihre Verkaufstexte, Newsletter, Kampagnen und Produktbeschreibungen bevor sie Ihre Firma verlassen. Sie dient aber auch als Spickzettel, wenn Sie einen Werbebrief oder dergleichen abfassen.

 

Fazit

Richtig angewendet verhilft diese Auflistung dem Anwender zu einem großen Vorteil gegenüber seiner Konkurrenz, weil er damit auch mit dem Unterbewusstsein seiner Kundschaft kommunizieren kann. Das geht manchmal einfacher, schneller und ist oft auch nicht so anstrengend und kompliziert.

 

3. Handout: Hot ButtonsHot Buttons

Nun bin ich von Hause aus ein emotionaler Süd-deutsch-Länder, der hier bei den Fischköpfen im Norden mit seinen Emotionen und seiner Begeisterung für etwas immer unterhalb des Radars fliegen muss, ansonsten ich mit meinem Gehabe als exotisch anecke.

Aber wenn ich bei dieser Hot-Button-Liste nicht im Samba-Rhythums auf dem Tisch tanzen darf, dann geht es irgendwie anders mit mir durch.

 

Hot, hotter, hottest

Die Auflistung der Emotionen und die Anweisung, wie man sie bei den Leuten auslöst, ist absolut das Hotteste, was ich bisher im Internet Marketing gesehen habe. Sie ist so heiß, so prall und so unwiderstehlich wie eine langbeinige Schönheit an der Copacabana.

Gut, der Vergleich mag hinken, die Wirkung tut es jedenfalls nicht.

Was sagte Cäsar? Ich kam, ich sah, ich siegte. Natürlich war er kein Internet-Marketer. Aber er hatte die Begeisterung, das Feuer und die Leidenschaft ein Ziel zu verfolgen. Sein Ziel. Unser Ziel ist es, mehr Geld zu verdienen. Die Begeisterung haben wir und die Liste mit den 46 Hot Buttons ist der „Schlachtplan“, ist der Schlüssel dafür.

Wenn wir nur ein paar dieser Hot Buttons in unseren Newslettern, Werbetexten, Blogposts, oder Interviews oder Video-Präsentationen einbinden und damit Emotionen bei unseren Kunden wecken können, ist es eine Sprache von Herz zu Herz, eine Unterhaltung unterhalb der Bewusstseinsebene. Es ist eine Sprache schöner, machtvoller und inniger als alles, was wir bis anhin gesagt, gesungen oder geschrieben haben.

 

Fazit

Die Liste ist konkurrenzlos, und damit Sie verstehen wovon ich rede, werde ich Ihnen hier zwei der Hot Buttons zitieren:

„Reichtum

Vermitteln Sie Ihren Kunden das Gefühl von Reichtum, Luxus

und Wohlstand … wenn er Ihre Produkte dauerhaft nutzt“

 

„Liebe

Machen Sie dem Kunden deutlich, welche Liebe, Zuneigung

und Anerkennung er durch die Produktnutzung erfahren wird“

 

 

4. Handout: HeldenreiseHeldenreise

Was war das Schöne in unserer Kindheit?

Richtig, die Märchen, die Mythen, die Geschichten und alle hatten sie einen Helden, mit dem wir litten, mit dem wir lachten, weil er uns in eine Welt entführte, die einer tieferen Bewusstseinsschicht angehört.

Es ist das Land der Träume, das Land der Fantasie, die Heimat der Helden, wo Dichtung zur Wahrheit wird und wo die Psyche ihre Nächte verbringt. Dort nämlich wartet sie sehnsuchtvoll auf ihren Helden, um sich mit ihm zu vereinen und alle Prüfungen und Abenteuer mit ihm gemainsam zu bestehen.

 

Die Sehnsucht der Psyche

Die Sehnsucht der Psyche nach ihrem Helden ist der Hintergrund, weshalb Heldengeschichten immer zu Kassenschlager werden. Sie kommt aus dem Unterbewussten, ist stets da und möchte immer von neuem gestillt werden.

Was die Psyche an ihrem Helden fasziniert, sind seine Ängste, Sehnsüchte, seine Stärken und seine Taten. Das nennt man die „Heldenreise“. Sie bildet das Grundgerüst der Mythologien, der Romane, der Filme und ist verantwortlich für ganz großes Kino und ein Millionen Publikum.

 

Kennt man dieses Grundgerüst, kann man sich selbst zum Helden küren.

 

Dann kann man aussteigen und seine eigene Show inszenieren.

 

Das Handout beschreibt exakt in 15 einzelnen Schritten, wie man seine persönliche Helden-Story aufbaut, um mittels seines Produkts zum Vorreiter zu werden.

 

Wir begnügen uns mal mit der Kurzfassung, weil mir hier langsam der Platz ausgeht:

 

  1. Sie beschreiben Ihre Verzweiflung, Ihre Ängste und Ihre Probleme, die Sie einst hatten
  2. Sie berichten, wie Sie den Entschluss fassten, etwas zu ändern
  3. Sie schildern Ihre Irrfahrten, den steinigen Weg des Lernens und Studierens und die Umwege, stets auf der Suche nach einer Lösung
  4. Sie finden einen Talisman (Ihr Produkt), was Sie zum ersehnten Erfolg führt
  5. Sie erzählen von Ihren Erfolgen und welche Fähigkeiten und Talente sie sich mit Hilfe des Produkts erworben haben und so zum Meister Ihres Fachs geworden sind.

 

Fazit:

Wer seine Kampagnen, Verkaufsvideos und Werbetexte nach diesem Schema abzufassen weiß, wird ohne Zweifel ganz große Erfolge erzielen. Allein, es ist nicht jedermanns Sache, sich wegen eines Produkts selbst zu entblößen. Und man braucht die Liebe und die Fähigkeit, seine „Leidensgeschichte“ zu schreiben, damit sie glaubhaft und authentisch rüberkommt. Die Anleitung aber zu den Geheimnissen

vollendeter Verkaufskunst

zu besitzen, ist die erste Vorraussetzung.

15 Aufstellungs-Punkte für die „Heldengeschichte erscheinen mir etwas viel. Aber ich lese auch nicht gerne dicke Bücher.

 

5. Handout: MindsetsMindsets

Erfolgreiche Menschen sind anders. Ganz anders. Weil sie anders denken und weil sie anders handeln. Aber bevor wir überhaupt dahin kommen, muss ich zuerst schnell ein kleines Fass aufmachen und mich als Erbsenzähler der deutschen Sprache geben:

Ich möchte bei allen 22 Aufzählungspunkten in diesem Handout das Wort „Reich“ durch „Erfolgreich“ und das Wort „Arm“ durch „erfolglos“ ersetzt haben.

Denn alles andere widerspricht meinen tiefsten Überzeugungen und meiner Lebenserfahrung. Reiche Menschen können reich sein, weil sie geerbt, gespielt oder reich geheiratet haben, und sie sind von diesen aufgeführten Punkten und Glaubenssätzen so meilenweit entfernt sein, dass schon fast das Gegenteil richtig ist.

 

Was ist ein Mindset?

So, nachdem wir das nun geklärt haben, übersetze ich Ihnen das Wort Mindset:

Denkweise, Einstellung, Gedankengut.

 

Und damit Sie wieder wissen, wie genau diese 22 Minsets aussehen, werden ich Ihnen meine zwei Lieblinge zitieren:

 

„Reiche Menschen denken: ‚Es gibt kein Scheitern, sondern nur

Zwischenergebnisse!’. Arme Menschen bleiben liegen und jammern“

 

 

„Reiche Menschen lernen und wachsen ständig.

Arme Menschen glauben, dass sie bereits alles wissen.“

 

 

Einige dieser Mintsets haben durchaus das Zeug, aus einem erfolglosen einen erfolgreichen Menschen zu machen. Aber vergessen wir dabei bitte nicht, ein Glaubenssatz ist nichts, was man sich an den Kühlschrank klebt und dann wird man erfolgreich. Sondern es ist eine Einstellung, die in die Tat umgesetzt werden muss, ein Prozess, ein Leben langes Lernen und eine Persönlichkeitsentwicklung.

 

Neben dieser Liste stehen auf der rechten Seite des Handouts noch über 20 Erfolgsmultiplikatoren, und das ist mein Favorit:

 

„Vertraue auf Gott und bleibe dir

jederzeit selbst treu!“

 

 

Fazit:

 

Nicht jedem ist ein Naturell in die Wiege gelegt, mit dem er ein erfolgreicher Geschäftsmann werden kann. Deswegen brauchen viele von uns eine Anleitung, mit der sie erlernen können, wie man seine Denkmuster auf Erfolg eicht, um Ziele zu erreichen.

Diese Liste ist eine schöne Zusammenfassung von Denkweisen, die man täglich anschauen sollte, um sich auf Erfolg zu konditionieren. Sie kann Stütze und Hilfe sein.

 

6. Hanout: EhrenkodexEhrenkodex

Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Deshalb gibt es einen Ehrenkodex, um die Nutzer von einem böswillig manipulierenden Gebrauch abzuhalten.

Er appelliert in 6 Punkten an die Ethik und an die Moral der Anwender. Einerseits liest er sich so erhebend wie ein Psalm andererseits so bestimmend wie eine Gesetzesvorlage.

Er ist ein großartiges Statement, er bleibt aber ein Papiertiger.

 

Fazit

Es ist erbaulich einen zu haben. Doch die Freiheit des Menschen besteht darin, sich zwischen gut und böse zu entscheiden. Die Schlingel im Internet Business werden ihn kaum durchlesen, geschweige denn anwenden. Aber vielleicht bin ich in diesem Punkt einfach zu pessimistisch.

 

7. Handout: Die universale Marketing FormelRaphaela ist Beta-Tester

Wie heißt es so schön in der Werbebranche? 27 Mal müsste man die Leute mit einer Botschaft konfrontieren, bis sie sie verinnerlicht hätten. Das ist eine Menge, und damit das Ganze nicht zu eintönig daherkommt, kleidet man es in Schrift, Sprache, Bild und Video und streut es möglicht weit in Zeitungen, Magazinen, Radio, Fernsehen, Blogs, Plattformen, Leadlisten, Newslettern, Affiliatepartner und JV-Partnern.

Wir alle kennen das, wenn wir etwas genügend oft machen, wird es zur Gewohnheit und eine Gewohnheit ist eine Realität, die man nur schlecht loswerden kann. Wir nennen es auch die Macht der Gewohnheit.

Diese Macht kann im Marketing Berge versetzen. Sie wird im siebten Handout schematisch dargestellt und zeigt dem Leser in welcher Reihenfolge alles abläuft: Es kommt in der äußeren Welt zur Wahrnehmung einer Botschaft. Dies führt im Innern der Menschen zu Meinungen, Gefühlen und Überzeugungen. Wird die Botschaft oft genug wiederholt, wird ein Automatismus in Gang gesetzt: Der Mensch glaubt dann meist irgendwann, was er sieht, liest oder hört.

Diese Marketing Formel ist vielleicht der Goldene Schnitt des Internet Marketing Business. Für mich hat sie aber einen kleinen Schönheitsfehler durch die Behauptung:

 

Wiederholung=Wahrheit.

 

Eine Lüge bleibt – objektiv gesehen – eine Lüge, auch wenn sie noch sooft wiederholt wird.

Genauso wie eine Sau eine Sau bleibt, auch wenn sie das Rennen gewinnt.

 

Fazit

Richtig angewandt kann die Marketing Formel zu guten Ergebnissen führen. Falsch verwendet vergrault man seine Kunden erfolgreich. Die Kunst liegt wohl hier im Finden des richtigen Maßes.

 

Es gibt 1000 Exemplare und

jetzt können Sie endlich auch eins haben. Klicken Sie einfach hier unten auf:

 

Hypnotic Mind

 

 

 


  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • MisterWong.DE
  • LinkedIn
  • Live
  • Yigg

Schreibe einen Kommentar